Kolja Güldenberg: Ernte, Dank und Ausblick

Kolja Güldenberg beschreibt Essenzen der Arbeit im Männerjahrestraining und in der Jahresgruppe Liebeskunstwerk 2016:

In diesem Jahr durfte ich in den beiden ZEGG-Jahrestrainings gemeinsam mit Dolores Richter und Sharan Gärtner ungefähr 80 Männer und Frauen in ihrer Liebesforschung und bei ihrer persönlichen Potentialentfaltung begleiten.

Ich bin sehr dankbar für die tiefe Ernsthaftigkeit der Suche, die Spielfreude und den vehementen Forschergeist der Menschen, die ins ZEGG kommen. Mein Dank gilt insbesondere auch der Gemeinschaft und diesem Ort. In diesem Umfeld sind immer wieder heilende und transformatorische Erfahrungsräume möglich.

Gemeinsam durch ein Jahr zu reisen schafft mir eine innere Ruhe; die Themen haben Zeit zu reifen, bewusst zu werden und sich zu entwickeln.

Besonders freue ich mich über die vielen berührenden Feedbacks. So schreibt zum Beispiel ein Teilnehmer des Liebeskunstwerks:

„Das Liebeskunstwerk war für mich ein sehr wertvoller, kräftigender und inspirierender Begegnungsraum: zu allererst bin ich mir selbst begegnet, wurde offener für meine Innenwelt und Gefühle, erlangte mehr Gespür für das, was in mir lebt und gesehen werden will, wurde klarer in vielen Aspekten meiner Existenz. Und dann durfte ich hier natürlich auch vielen wunderbaren und bewussten Menschen begegnen, zu denen ich vielfältigen und bereichernden Kontakt haben konnte. Nicht zu vergessen sind all die köstlichen Zitate, intellektuellen Konzepte und Ideen, die mir hier begegnet sind und für mich ein essentieller Bestandteil der Liebe als soziales Kunstwerk sind.“

Und eine Frau beschreibt ihre Erfahrung:
“Liebe leben – das Unterrichtsfach, das in der Schule fehlte, wird im Liebeskunstwerk intensiv gelehrt, gelernt, gelebt. Liebe ist so groß und vielfältig, so klein und so zart… Das Liebeskunstwerk: der Raum und die Möglichkeit, alle Facetten zu berühren und ihnen zu begegnen, und bei mir selbst anzukommen, mich in mir zu verankern.“

Es ist fast müßig zu betonen, dass mich diese Arbeit unendlich bereichert und beglückt. Es ist – trotz mancher Herausforderung, ein wichtiger Teil meiner Friedensarbeit in der Welt.

Im Männertraining sind wir gemeinsam durch die Archetypen „Krieger, Heiler, Liebender und König“ gereist. Ein Mann beschreibt seinen Prozess mit den Worten:
“Danke euch für das Seminar – für eure ungeheure Power. Ich habe so etwas noch nicht in meinem Leben erfahren – bis jetzt.Ich weiß jetzt, dass ich unter Männern ich sein kann – meine Verletzlichkeit, meine Wunden eingeschlossen.Das Bild „mein inneres Kind an die Hand nehmen“ wirkt nach. Ich habe es in meine Beziehung mitgenommen und mir fällt es gerade leichter meine Gefühle und vor allem mein verletzt sein zu teilen.(…) Mein Inneres wusste, dass es in sicheren Händen ist. Brauche ich Aufmunterung? Ist da! Brauche ich ´nen Arschtritt? Ist da! Brauche ich Leichtigkeit? Ist da! Brauche ich Disziplin? Ist da! Brauche ich Wohlwollen? Im Übermaß vorhanden. Das alles und noch mehr habt ihr vor allem ausgestrahlt. Und mir „allein“ dadurch den Weg aufgezeigt, der mich zu mir und meinem inneren kleinen Jungen brachte. Danke euch für Klarheit und Präsenz.“ Ich bin gespannt auf das Jahr 2017 und freue mich auf viele weitere Begegnungen mit Menschen, die ihre nächsten Schritte bewusst und durch den gemeinschaftlichen Geist einer Gruppe getragen gehen wollen!

Uns allen ein inspirierendes, kraftvolles und berührbares Jahr 2017
Von Herzen, Kolja

Ausblick und Informationen zum Liebeskunstwerk 2017 und Männertraining 2017

 

 

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