Inspiration

  • Wie entwickeln wir Menschen uns zu kooperativen Wesen, die ihre Potenziale entwickeln?von Kolja Güldenberg im SEIN, Jan 2014
    ZITATESAMMLUNG
    Dem Bild in seiner Entfaltung beizustehen,
    jeden weiteren Schritt aus ihm zu erfragen,
    geduldig seinen leisesten Regungen zu lauschen
    und es nicht in seinem Werden durch gewaltsame, übereilte Eingriffe zu gefährden, es zu geleiten, bis es ihn entlässt, das macht den guten Künstler aus.
    Joseph Beuys

    Ich suche nicht, ich finde.
    Suchen: das ist das Ausgehen von alten Beständen in ein Finden Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.
    Finden, das ist das Völlig Neue auch in der Bewegung.
    Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt.
    Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.
    Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die im Ungeborgenen sich geborgen wissen, die in Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich von Zielen ziehen lassen und nicht menschlich beschränkt das Ziel bestimmen.
    Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis, für jedes neue Erlebnis im Außen und Innen: das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenbarwerden neuer Möglichkeiten erfährt.
    Pablo Picasso

    Wenn wir von der realen Zukunftsmöglichkeit her zu schauen,
    erschließen sich andere soziale Felder, tiefere Quellen der Kreativität, Muster der Vergangenheit hinter sich lassend. – Die Qualität der Wahrnehmung, die wir in eine Situation einbringen, bedingt die Art, wie Wirklichkeit entsteht.

    Otto Scharmer

    Humanität ist nicht außerhalb unserer Triebe und Sehnsüchte, unseres Hungers nach Leben, sondern innerhalb.
    Humanität ist nicht im aseptischen Abseits des mystischen Ostens, nicht in der übergestülpten Energie der universellen Liebe, sondern in den erfaßten, ans Licht gebrachten, integrierten, versöhnten und verfeinerten Triebenergien unserer Seele und unseres Leibes. Humanität ist nicht auf irgendeiner Insel der Schönheit,
    sondern in der Arbeit an uns selbst, in der Gestaltung unserer Lebensbedingungen, in der Übernahme politischer und allgemeinmenschlicher Verantwortung.
    Human ist schließlich, in sich selbst das Allgemeine zu entdecken und so vor immer weiteren Horizonten ans Werk zu gehen.                                                                       
    Dieter Duhm, 1988

    Wahrheit  ist der unmittelbare Kontakt zwischen dem, der wahrnimmt und dem, was wahrgenommen wird.   
                                                                                     Wilhelm Reich

     Gewalt ist die Eruption blockierter Lebensenergien. Pazifismus ist nicht die sanfte Beschwichtigung der Gewalt und nicht die Beilegung von Konflikten durch Appelle zum Frieden. Wirklicher Pazifismus ist der radikale und intelligente Selbsteinsatz des Menschen für die Befreiung aller in ihm liegenden Lebensenergien und Schöpferkräfte. Pazifismus ist der fundamentale Kampf gegen jede Art von Unterdrückung der menschlichen Sehnsucht. Pazifismus ist kompromisslose Parteinahme fürs Lebendige.
    Pazifismus ist Militanz, nicht unbedingt politische Militanz, aber Militanz in der Erringung innerer Wahrhaftigkeit und Freiheit, denn Pazifismus ist die Versöhnung des Menschen mit sich selbst.                                   
    Dieter Duhm, in „Aufbruch zur neuen Kultur“

     

    Inspiration zum 1.Modul des Liebeskunstwerks: SELBSTLIEBE:

    Selbstliebe CharlyChaplin       (Doppelklick-Laden-Doppelklick-Öffnen)

    Selbstliebe Artikel Dolores Richter     (Doppelklick-Laden-Doppelklick-Öffnen)

    Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft
    Oscar Wilde

    Nur die Eigenliebe beruht immer auf Gegenseitigkeit.
    Wolfgang Mocker

    In der Liebe zu uns selbst liegt das Geheimnis eines erfüllten Lebens.
    Gudrun Kropp

    Liebe Deinen Nächsten nicht so wenig wie Dich selbst. –
    Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck

    Nicht die Liebe eines anderen Menschen kann uns letztlich von frühem Ungeliebtsein heilen, sondern die Liebe, die wir uns im Fluß zugewandter Aufmerksamkeit selber geben.
    Peter Schellenbaum, Die Wunde der Ungeliebten

    Gesetzt, wir sagen ja zu einem einzigen Augenblick, so haben wir damit nicht nur zu uns selbst, sondern zu allem Dasein ja gesagt. Denn es steht nichts für sich, weder in uns selbst noch in den Dingen: und wenn nur ein einziges Mal unsere Seele wie eine Saite vor Glück gezittert und getönt hat, so waren alle Ewigkeiten nötig, um dies eine Geschehen zu bedingen – und alle Ewigkeit war in diesem einzigen Augenblick unseres Jasagens gutgeheißen, erlöst, gerechtfertigt und bejaht.
    Friedrich Nietzsche

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